Month: Mai 2012

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Nachgekocht.

Langsam wissen wirs alle: Ich koche gerne. Die große Fülle von Kochblogs und Rezeptseiten ist mir dabei stets eine große Inspiration und am liebsten würde ich euch gern jedes Rezept hier posten – aber manche Rezepte koche ich wirklich haargenau und ohne jede Änderung nach. Ich würde mich unwohl fühlen, sie einfach hier zu präsentieren und den Erfindern ihre wohlverdienten Klicks wegzunehmen. Also werde ich hier in unregelmäßigen Abständen die Rezepte vorstellen, die ich so nachkoche.

Also… Ehre wem Ehre gebührt! Bilder sind von mir, Rezepte sind jeweils drunter verlinkt. Los gehts:

Magerquark-Pizzateig von chefkoch.de

 Süßkartoffel-Curry von chefkoch.de
 Süßkartoffel-Gnocchi mit Mango-Kokos-Sauce von Ninas kleiner Food Blog
Sushi von eatsmarter.de
 gebackene Auberginenscheiben von Harrcore
Grüner Spargel mit Rindersteak von eatsmarter.de

Was sind eure liebsten Rezeptseiten? Ich lasse mich immer gerne inspirieren :)

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Lena

Fake-Tiramisu mit mymuesli: Kaffeedessert extrem!

Fake-Tiramisu mit mymuesli: Kaffeedessert extrem!

Ich mag mymuesli. Sie machen mir leckeres Müsli – mit Gojibeeren, die gut schmecken! Und sie machen Espresso-Müsli, das beste Katerfrühstück ever! Ein bisschen Lokalpatriotismus ist natürlich auch dabei, das Unternehmen stammt aus Passau, wo ich ja gerade studiere. Aber trotzdem, gutes Bio-Müsli, das ich immer wieder gerne nachkaufe.

Gestern war es mal wieder so weit – mein süßer Zahn hat zugeschlagen. Ich wollte Tiramisu. Oder zumindest das, was ich manchmal scherzhaft “Fake-Tiramisu” nenne. Denn das richtige Tiramisu mit Mascarpone und Biscuitboden ist mir persönlich viel zu fettig und süß. Ich mache das ganze lieber selber – in diesem Fall mit Müsli, was dem Dessert eine spannende Textur und zusätzliche Geschmacksnote verleiht.

Let’s get started!

Ihr braucht:
– mymuesli Espresso-Müsli, ca. 8 EL
– ca. 350 g Magerquark
– 1 EL 20%-Fett-Quark
– doppelten Espresso
– brauner Zucker oder euer liebstes Süßungsmittel

Dann braucht ihr noch irgendwas teigiges für den Boden, z.B. die klassischen Biscuitstäbchen. Es gehen aber auch Kekse und Kuchen (benutze ich oft als Tiramisu-Boden, wenn er schon etwas trocken geworden ist). In dem Fall hatte ich nichts da und habe schnell in der Mikrowelle einen Tassenkuchen gebacken.

Den Boden mit dem Biscuit auslegen, darüber ca. 5 EL Müsli verteilen. Den doppelten Espresso mit einem EL Zucker süßen und das Müsli und den Boden damit tränken.

Drei EL Müsli im Mixer zerkleinern, dann den Quark hinzufügen und mit einem Schluss Milch glattrühren. Mit soviel Zucker süßen wie ihr mögt – bei mir ca. 3 EL – und mit der Milch die Festigkeit regulieren.

Über dem Boden verteilen und kräftig mit Kakao bestreuen – und dann ab in den Kühlschrank zum Durchziehen. Fertig! :)

Ich wünsche euch noch einen wunderschönen Sonntag, hoffentlich ist er schöner als meiner ;) Liege hier ohne Stimme mit chinesischem Essen im Bett und schaue die 3. Staffel von Friends in einem Stück. Die Superbox mit allen 10 Staffeln war die beste Investition der letzten Monate! :)

xxx
Lena

[Rezept] Spargel-Basilikum-Omelette

Ok, irgendwie wird das hier immer mehr zum Koch-Blog. Aber ganz ehrlich? Neben Uni und dergleichen ist das zur Zeit auch mein größtes Hobby. Ich habe vor ein paar Wochen begonnen, mich regelmäßig zu bewegen und wieder besser zu essen – und es ist einfach nur toll. Eigentlich wollte ich ja abnehmen, aber inzwischen ist mir das gar nicht mehr so wichtig. Wenn ich im Prozess ein paar Kilos verliere, toll. Aber mein Hauptziel ist inzwischen einfach nur noch, gesund zu leben – mein Körper dankt es mir. Ich merke wie ich jeden Morgen problemlos früh aufstehen und voller Energie in den Tag starten kann, wie meine Cellulite langsam verschwindet (yaaaaaaay!) und ich mich allgemein viel vitaler und kraftvoller fühle.
Es ist eine tolle Veränderung. Und da ich meinen Blog immer ein bisschen als Tagebuch gesehen, als Archiv von dem was mich gerade beschäftigt, wird es dementsprechend häufiger um Ernährung gehen. Ich hoffe ihr verzeiht mir – oder noch besser, es gefällt euch!

Die Spargelzeit hat ja schon eine Weile begonnen – ich habe bisher immer nur weißen Spargel gegessen und war zwar ein Fan vom Geschmack, weniger aber von der “holzigen” Konsistenz. Mir wurde auf Twitter dann einmal grüner Spargel empfohlen und es war eine Geschmacksrevolution :D Sooooo lecker! Ich habe ihn zu einem leckeren Omelett verarbeitet – seit wir auf unserem Balkon einen kleinen Kräutergarten angelegt haben macht das Kochen nochmal doppelt so viel Spaß!

Die Zubereitung ist denkbar einfach. Man braucht:
- ca. 400 Gramm grünen Spargel
- 1 Knoblauchzehe
- Chilipulver
- ca. 1 Bund Basilikum
- etwas Petersilie
- 3 Eier
- Salz und Pfeffer nach Geschmack

Zuerst wird der Spargel gewaschen, am unteren Drittel geschält (falls die Enden holzig sind) und in ca. 5 cm Stücke geschnitten. Öl in der Pfanne erhitzen, den Spargel darin ein paar Minuten anbraten, öfter mal rühren. Danach kommt die gepresste oder fein gehackte Knoblauchzehe mit in die Pfanne, ebenso Chilipulver nach Geschmack. Die Temperatur reduzieren damit der Knoblauch nicht anbrennt und noch etwas anbraten lassen. Während der Spargel brät kann man schon einmal das Basilikum und die Petersilie hacken und zusammen mit den Eiern, Salz und Pfeffer vermischen. Bei niedriger Temperatur dann die Eiermischung über den Spargel geben, Deckel drauf und ca. 5-10 Minuten stocken lassen. Zwischendrin mal an der Pfanne rütteln, damit nichts anbrennt.
Auf einen Teller stürzen (was bei mir nicht funktioniert hat :D), in Stücke schneiden und servieren.

Die oben genannte Portion hat mich und meinen Mitbewohner gut sattgemacht, hätte aber mit einer Bailage bestimmt auch für 3 gereicht :)

Was sind eure liebsten Spargelrezepte? Oder lässt euch die Spargelzeit ganz und gar kalt?

xxx Lena