Author: Lena Alt

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Abwesenheit für Fanseiten: Facebook führt “Nicht erreichbar”-Button ein

Abwesenheit für Fanseiten: Facebook führt “Nicht erreichbar”-Button ein

 

Facebook hat bei uns eine neue Funktion ausgerollt: Ab sofort kann man bei der Nachrichtenfunktion der Fanseite einen Button betätigen, der für zwölf Stunden einen “Nicht erreichbar”-Status auslöst. In dieser Zeit werden Nachrichten, die nicht beantwortet werden, nicht zur Antwortzeit hinzugezählt. Durchaus also ein nützliches Feature, wenn man den “Very responsive”-Button bekommen möchte.

 

nicht erreichbar
Neue Funktion: Der “Nicht erreichbar”-Status

 

Nach zwölf Stunden setzt sich der Status automatisch wieder zurück, ein Counter zeigt die verbliebene Zeit an. Vorher kann der Button natürlich auch manuell zurückgesetzt werden.

 

“Nicht erreichbar”-Button: Keine Abwesenheitsnotiz für User

Leider bekommt der User vom “Nicht erreichbar”-Status nur am Rande etwas mit. Klickt man über den Fanseiten-Header auf den Button und schreibt der Fanseite eine Nachricht, erscheint keine Abwesenheitsnotiz oder dergleichen. Lediglich in der linken Spalte ändert sich der Status.

 

 

antwort2
“Nicht erreichbar”-Status
antwort
ohne “Nicht erreichbar”-Status

 

 

 

 

Wer seine Response Rate also kurz halten will, wird die neue Funktion mögen. Derzeit ist sie wohl noch nicht überall ausgerollt. Ich kann sie derzeit mit zwei Accounts auf allen Fanseiten nutzen (verifiziert und nicht verifiziert). In der Fanpage Admins Gruppe auf Facebook ist sie auch schon bei anderen Seiten aufgetaucht.

 

 

 

Lena Alt

Lena Alt

Nothing is ever wasted on the fearlessly curious.

Online-Volontärin bei inFranken.de. Social Media Tante, Genussmensch, das Mädchen mit den bunten Turnschuhen.

Wer sind die WhatsApp-User eigentlich? Eine kleine Umfrage.

Wer sind die WhatsApp-User eigentlich? Eine kleine Umfrage.

Foto: Tobias Stich

Um herauszubekommen, wer überhaupt am anderen Ende der WhatsApp-Broadcast-Liste sitzt, haben wir unsere User einfach befragt.

Wir lieben WhatsApp. Es ermöglicht uns eine völlig neue Art der Kommunikation: Einfach, unmittelbar, unkompliziert - und vor allem: freundlich. Gerade im Lokaljournalismus ist es ein Segen, einen direkten Draht zu Nutzern zu haben, die ernsthaft daran interessiert sind, konstruktiv mit uns zu kommunizieren.

Leider liebt WhatsApp uns nicht zurück. Das richtet sich nicht im speziellen gegen inFranken.de, sondern einfach gegen Unternehmen im Allgemeinen. Es gibt kein Backend, keine Schnittstellen, keine Möglichkeit, WhatsApp als Unternehmen zu nutzen. Das heißt auch, dass es keinerlei Statistiken über die Nutzer gibt. Während Facebook sich in den letzten Jahren hier extrem verbessert hat, bietet WhatsApp keine Auswertungen an. Wir haben uns deswegen entschlossen, die zu diesem Zeitpunkt etwa 4400 Nutzer einfach zu fragen: Wer seid ihr eigentlich? Und was wollt ihr?

Das Feedback war überwältigend: Noch am selben Abend hatten wir über 1000 Umfrage-Teilnahmer, nach 3 Tagen 1577.

jünger als 14 Jahre 1%
14-29 Jahre 33%
30-49 Jahre 42%
50-64 Jahre 19%
65 Jahre und älter 3%

Wie alt sind Sie?

Die Demographie der WhatsApp-User unterscheidet sich signifikant von der der Zeitungleser.

  • 14-29 Jahre
  • Die junge Gruppe der hoffentlich zukünftigen Kunden, die mit der Zeitung kaum noch erreicht wird, macht bei den WhatsApp-Usern einen Anteil von 33 Prozent aus.
  • Jüngere User
  • Sehr geringer Anteil, aber vorhanden: 1,2 Prozent unserer User sind jünger als 14 Jahre.
  • Silver Surfer
  • Mindestens genauso erfreulich: 3 Prozent der WhatsApp-User sind 65 Jahre und älter. Wir erreichen also auch in älteren Altersgruppen die technologie-affine Zielgruppe.

Sind Sie Abonnent?

  • Heavy User
  • Erfreulich: 9,2 Prozent der WhatsApp-User empfangen unseren WhatsApp zusätzlich zum Print- und Online-Abo.
  • Nicht-Abonnenten
  •  Das Klischee des jungen WhatsApp-Nutzers, der mit der Zeitung nichts mehr am Hut hat, bestätigt sich aber: 53,8 Prozent sind keine Abonnenten.

Ja, ich bin Print-Abonnent 32%
Ja, ich habe ein Online-Abo 4%
Ja, ich bin Zeitungs- UND Online-Abonnent 9%
Nein, ich bin kein Abonnent 53%

Sind Sie Facebook-Fan von inFranken.de?

Ursprünglich hatten wir Bedenken, dass wir mit WhatsApp einfach nur unsere Facebook-Fans doppelt beliefern und keine neuen Zielgruppen erschließen. Es stellt sich jedoch heraus: Die Zielgruppe der WhatsApp-User entspricht nicht genau der unserer Facebook-User.

20 Prozent der User sind keine Facebook-Fans von inFranken.de, darüber hinaus haben 22,1 Prozent der Befragten nicht einmal einen Facebook-Account.

Ja 57%
Nein 20%
Ich habe keinen Facebook-Account 22%
Empfehlung von Familie, Freunden, ... 15%
Zeitung 24%
inFranken.de 25%
Facebook 31%
Bericht über den WhatsApp-Dienst 1%

Wie sind Sie auf den WhatsApp-Dienst aufmerksam geworden?

Wie kommen also User auf unseren WhatsApp-Dienst, die weder Facebook-Fans noch Abonnenten sind? Und warum haben wir jeden Tag etwa 20-30 Neuanmeldungen, auch wenn wir den WhatsApp-Dienst nicht aktiv bewerben?

Bestätigung von unseren Usern: 15,4 Prozent kamen rein über Empfehlungen zu uns. Dass sich der WhatsApp-Service gut über Mund-zu-Mund-Propaganda verbreitet, zeigen auch die folgenden Ergebnisse.

Haben Sie den WhatsApp-Dienst schon einmal jemandem empfohlen?

Ja 71%
Nein 28%

Haben Sie Inhalte, die Sie per WhatsApp erhalten haben, weitergegeben?

Ja, per Facebook 4%
Ja, per WhatsApp 27%
Ja, mündlich 64%
Ja, auf anderen Wegen 7%
Nein 21%

Was WhatsApp-User aber überhaupt nicht mögen: Spät dran sein.

WhatsApp-User sind gerne die Ersten - und da viele auch Facebook-Fans sind, bekommen sie ungern etwas gepusht, was sie zuvor schon auf Facebook gelesen haben. Eine erste Maßnahme, die wir nach dieser Umfrage getroffen haben: Wir schicken die Nachrichten wenn möglich zuerst per WhatsApp raus und erst anschließend bei Facebook. 

WhatsApp-User

14-29, männlich, kein Abonnent
Mich stellt sich die Frage Warum man die Artikel früher in Facebook lessen kann als per Whatsapp!? Dann brauch ich den Whatsapp dienst nicht. Vielleicht kann man dies ändern!

WhatsApp-User

14-29, weiblich, kein Abonnent
Wenn man unterwegs ist eine gute infoquelle. Wenn man allerdings in facebook unterwegs ist, erfährt man dort die Neuigkeiten schneller.

WhatsApp-User

14-29, männlich, kein Abonnent
"Etwas schnellere Zustellung ist ratsam da ich viele Artikel uber facebook eher sehe als ich sie auf WhatsApp bekomme was der eigentliche grund ist weshalb ich den WhatsApp dienst nutze"

Unser Fazit

Ja, WhatsApp ist anstrengend. Ohne offene Schnittstellen ist es - gerade bei vielen Nutzern - eine Menge Handarbeit, fehleranfällig und ungenau. Aber trotzdem: Es lohnt sich. Nicht für jeden,denn irgendwo zwischen 10.000 und 20.000 Abonnenten wird wohl schlicht und einfach die Technik versagen. Aber für lokale Nachrichtenanbieter und Special Interest Medien kann WhatsApp ein grandioser Kanal sein, um seinen Usern auf Augenhöhe zu begegnen.

Und auch die User danken es, einen neuen und unmittelbaren Draht zur Redaktion zu haben. Sie sind freundlich, verzeihen Fehler und sind ehrlich interessiert daran, bei der Verbesserung des Produkts mitzuhelfen. Das motiviert ungemein. Und auch die Troll-Dichte ist bedeutend geringer als zum Beispiel bei Facebook, das haben nicht nur wir festgestellt. Auch andere Redaktionen mit WhatsApp-Dienst berichten von Usern, von denen man sonst nur träumen kann. Es scheint fast so, als würde dem Nutzer durch die direkte Kommunikation bewusster werden, dass am anderen Ende des Handys auch nur ein Mensch sitzt.

WhatsApp-User

14-29, männlich, Online-Abonnent
Ich finde diesen Whatsapp-Dienst echt super! Ich bekomme ganz bequem den aktuellsten Stand in Whatsapp. Einfach perfekt!

WhatsApp-User

65+, weiblich, Print-Abonnentin
Ich bin jeden tag auf neue nachrichten gespannt. Fuer meine altersklasse ein grund, mich mit smartphone zu beschaeftigen !!

WhatsApp-User

14-29, weiblich, kein Abonnent
"Ich bin Schülerin (15 Jahre) und finde es eine wirklich gute Idee, da man so wichtige Informationen speziell aus der Umgebung erfährt ohne viel Zeitaufwand wie beim Zeitung lesen. Da das Handy immer häufiger verwendet wird, ist man so jederzeit in Kürze über wichtige Themen informiert. Kann keine Kritik geben :)"

WhatsApp-User

14-29, männlich, kein Abonnent
Ich finds schön dass ihr mit dem Fortschritt geht und versucht leute auch mit WhatsApp zu begeistern und auf die regionalen Geschehnisse hinzuweisen:)
Weihnachtsmenü – Suppe: Süßkartoffel-Suppe mit Apfel

Weihnachtsmenü – Suppe: Süßkartoffel-Suppe mit Apfel

Auf die Frage nach dem perfekten Essen im Winter gibt es eigentlich nur eine Antwort: SUPPE! Suppe ist lecker, wärmt von innen, man hat immer irgendwas da, aus dem man Suppe machen kann und meistens ist das Ganze dann auch noch gesund. Geborgenheit in flüssiger Form quasi. Deswegen darf eine leckere Winter-Suppe in unserem Weihnachtsmenü natürlich nicht fehlen!


Süßkartoffel und Apfel bekommen durch die Zubereitung im Ofen ein grandioses Röstaroma und geben der Suppe einen herzhaften, leicht süßlichen Geschmack.

 2-3 große Süßkartoffeln
1-2 Äpfel (am besten saure Sorten wie z.B. Boskoop)
2 Zwiebeln
ca. 4 cm von einer Ingwerknolle
1 Zehe Knoblauch

3 EL Öl
1 EL gekörnte Brühe
Salz und Pfeffer
wer mag: ein bisschen Chilipulver

 

Süßkartoffeln und Zwiebeln werden geschält und in grobe Stücke zerteilt. Die Äpfel werden vom Kernhaus befreit und ebenfalls in Stücke geschnitten. Ingwer und Knoblauchzehe ebenso von der Schale befreien und halbieren.

Alles in ein fest verschließbares Gefäß oder einen Gefrierbeutel geben, das Öl hinzufügen und gut schütteln! So verteilt sich das Öl gut um das Gemüse und man braucht nicht so viel.

Die Zutaten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen und bei 180°C in den Ofen schieben. Wenn sich die Ecken der Süßkartoffel langsam bräunen und eine Gabel ohne großen Druck hindurchgleitet, sind sie fertig. Bei unserem Ofen (der älter ist als ich) dauerte das ca. 30 Minuten.

 Nun die gebackenen Zutaten in einen großen Topf geben, genug Wasser hinzufügen um sie knapp zu bedecken, die gekörnte Brühe dazu und mit einem Stabmixer fein pürieren.

Nun nur noch mit Salz, Pfeffer und ggf. ein bisschen Chili nach Belieben würzen und evtl. mit mehr Wasser bis zur gewünschten Konsistenz verdünnen.

Fertig!

Zur Deko einfach ein paar Tropfen Kürbiskernöl in die Suppe geben und mit einer Gabel coole Muster hineinmachen. Besonders fancy wird es mit selbstgemachten Knoblauchcroûtons! Dafür einfach Toastbrot toasten, in Würfel schneiden, und dann in Öl zuerst kleingehackten Knoblauch und anschließend die Brotwürfel anbraten.

Wir wünschen guten Appetit!

Erdnusscurry mit Kartoffeln, Paprika und Ananas

Erdnusscurry mit Kartoffeln, Paprika und Ananas

Dass ich Curry mag, ist ja inzwischen kein Geheimnis mehr. Wenn ich irgendein Gemüse übrig habe und sonst nichts damit anzufangen weiß – im Curry ist es prinzipiell gut aufgehoben.
Genauso funktioniert es andersherum: Wenn man mal wieder vergessen hat einzukaufen, kriegt man die Zutaten für ein Curry meistens trotzdem noch zusammen.

Genau aus einer solchen Situation ist auch das heutige Rezept entstanden. Wenn die Geschäfte schon geschlossen haben und der Inhalt des Kühlschranks sich auf Schnaps und eine traurige, einsame Paprika beschränkt, dann muss man eben kreativ werden!
Zwiebeln und Kartoffeln hat man ja in der Regel da und auch die obligatorische Dose Ananas sollte im gut sortierten Studentenhaushalt immer zu finden sein. Und selbst wenn nicht: Das grandiose an Curry ist ja schließlich die Vielseitigkeit – haut man eben was anderes in den Topf!

Deswegen sollten die Zutaten in dem Fall auch nur als Richtlinie verstanden werden. Ein bisschen mehr oder weniger oder einfach was anderes schadet dem Gericht überhaupt nicht!

(für 2 Personen)
- 1 kleine Zwiebel
- 1 Zehe Knoblauch
- 4 große Kartoffeln
- 2 Karotten
- 1 Paprika
- 1/2 Dose Ananas (Ringe, die schmecken viiiel besser als die Stückchen!) (am besten wäre natürlich frisch, aber wer hat die schon zuhause rumliegen…)
- 2 EL Öl
- Gemüsebrühe
- 2 EL Erdnussbutter
- 2 TL Currypulver
- Salz und Pfeffer
- Chilipulver nach Geschmack
- Zucker nach Geschmack

 

Die Zwiebel schälen und klein würfeln, den Knoblauch fein hacken oder durch die Knoblauchpresse jagen. Kartoffeln und Paprika in ca. 2 cm große Würfel schneiden. Möhrchen in dünne Scheiben schneiden

Das Öl in einem großen Topf erhitzen. Knoblauch und Zwiebeln anbraten und das Currypulver gleich darüber geben, um es ein bisschen “anzurösten”. Kartoffeln, Möhren und Paprika dazugeben, kurz anbraten und dann mit der Gemüsebrühe ablöschen, bis das Gemüse grob bedeckt ist. (Ich gieße einfach immer Wasser dazu und rühre danach einen gehäuften TL gekörnte Brühe rein. So passiert es einem nicht so schnell, dass man sich beim Anrühren der Brühe verschätzt.)

Das Gemüse auf kleiner Hitze köcheln lassen. 2 EL Erdnussbutter hinzugeben und auflösen lassen.

Die Ananas abtropfen lassen, Saft erstmal aufheben und die Ringe in Stückchen schneiden. Zum Curry hinzugeben und weiterköcheln lassen (ca. 10 Minuten), bis die Kartoffelstückchen weich sind. Am besten lässt sich das mit einer Gabel testen: Gleitet sie ohne großen Druck hindurch, sind sie perfekt.

 Zum Schluss noch mit Salz und Pfeffer würzen und dann abschmecken.
Schmeckt das Curry noch zu fad, einfach noch ein bisschen Curry- oder Chilipulver dazugeben. Ist es dagegen zu scharf, könnt ihr durch einen Teelöffel Zucker oder durch Hinzugabe von Ananassaft den Geschmack abmildern. Ist euch die Hand beim Chili ein bisschen zu sehr ausgerutscht, könnt ihr auch noch 1-2 EL Creme Fraiche hineingeben.

Guten Appetit! :)
Dark Chocolate Macadamia Cookies (Subway Cookies Dupe)

Dark Chocolate Macadamia Cookies (Subway Cookies Dupe)

Schon seit einiger Zeit verfolge ich den Plan, ein paar Cookies zu backen, die genauso schmecken wie die von Subway. Außen knusprig, innen weich. Abgesehen davon, dass die einfach zum Sterben lecker sind, haben sie auch einen sentimentalen Wert für mich: Meine beste Freundin aus Schulzeiten und ich haben uns sehr oft zusammen das "3 Cookies für 2 Euro"-Angebot geteilt <3
Natürlich schmecken diese hier immernoch nicht 1:1 wie die von Subway, aber ich sage: close enough! Die Rezeptsuche hat damit offiziell ein Ende und ich werde ab jetzt immer diese hier backen, wenn ich Lust auf Subway-Cookies habe.

 

Hier also das Rezept:
280g Mehl
250g Butter
130g braunen Zucker
100g Zucker
2 Eier
1 TL Natron
1 Päckchen Vanillezucker
200g Schokolade (ich hatte halbe-halbe Vollmilch und Zartbitter)
125g gesalzene Macadamianüsse

Die Butter mit den beiden Zuckern schaumig schlagen. Dann Eier und Vanillezucker dazugeben und wieder cremig rühren. Das Mehl mit dem Natron vermischen und auch unter den Teig geben. Die Schokolade und die Macadamianüsse (in Stücke gehackt) dazugeben.
Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech dann in großem Abstand ca. einen 3/4 Esslöffel Teig geben. Die Cookies verlaufen beim Backen von selbst, also nicht plattdrücken, sondern einfach einen kleinen Teigberg stehen lassen. Maximal 9 Cookies auf ein Blech, sonst laufen sie ineinander.
Ich habe die Cookies bei 190°C Ober-Unterhitze gebacken und 8-9 Minuten drin gelassen (mein Ofen ist aber sehr alt, also einfach ein bisschen aufpassen mit der Temperatur). Dann rausnehmen und mit einem Pfannenwender (die Cookies sind noch sehr instabil) auf eine gerade Oberfläche zum Auskühlen geben. Sie härten dann außen aus und bleiben innen schön weich :3

Das oben genannte Rezept hat bei mir für 33 Cookies gereicht. Ich habe es von einer der lieben Damen aus dem "Alles Hausgemacht" Forum.

Nachgekocht.

Langsam wissen wirs alle: Ich koche gerne. Die große Fülle von Kochblogs und Rezeptseiten ist mir dabei stets eine große Inspiration und am liebsten würde ich euch gern jedes Rezept hier posten – aber manche Rezepte koche ich wirklich haargenau und ohne jede Änderung nach. Ich würde mich unwohl fühlen, sie einfach hier zu präsentieren und den Erfindern ihre wohlverdienten Klicks wegzunehmen. Also werde ich hier in unregelmäßigen Abständen die Rezepte vorstellen, die ich so nachkoche.

Also… Ehre wem Ehre gebührt! Bilder sind von mir, Rezepte sind jeweils drunter verlinkt. Los gehts:

Magerquark-Pizzateig von chefkoch.de

 Süßkartoffel-Curry von chefkoch.de
 Süßkartoffel-Gnocchi mit Mango-Kokos-Sauce von Ninas kleiner Food Blog
Sushi von eatsmarter.de
 gebackene Auberginenscheiben von Harrcore
Grüner Spargel mit Rindersteak von eatsmarter.de

Was sind eure liebsten Rezeptseiten? Ich lasse mich immer gerne inspirieren :)

xxx
Lena

Fake-Tiramisu mit mymuesli: Kaffeedessert extrem!

Fake-Tiramisu mit mymuesli: Kaffeedessert extrem!

Ich mag mymuesli. Sie machen mir leckeres Müsli – mit Gojibeeren, die gut schmecken! Und sie machen Espresso-Müsli, das beste Katerfrühstück ever! Ein bisschen Lokalpatriotismus ist natürlich auch dabei, das Unternehmen stammt aus Passau, wo ich ja gerade studiere. Aber trotzdem, gutes Bio-Müsli, das ich immer wieder gerne nachkaufe.

Gestern war es mal wieder so weit – mein süßer Zahn hat zugeschlagen. Ich wollte Tiramisu. Oder zumindest das, was ich manchmal scherzhaft “Fake-Tiramisu” nenne. Denn das richtige Tiramisu mit Mascarpone und Biscuitboden ist mir persönlich viel zu fettig und süß. Ich mache das ganze lieber selber – in diesem Fall mit Müsli, was dem Dessert eine spannende Textur und zusätzliche Geschmacksnote verleiht.

Let’s get started!

Ihr braucht:
– mymuesli Espresso-Müsli, ca. 8 EL
– ca. 350 g Magerquark
– 1 EL 20%-Fett-Quark
– doppelten Espresso
– brauner Zucker oder euer liebstes Süßungsmittel

Dann braucht ihr noch irgendwas teigiges für den Boden, z.B. die klassischen Biscuitstäbchen. Es gehen aber auch Kekse und Kuchen (benutze ich oft als Tiramisu-Boden, wenn er schon etwas trocken geworden ist). In dem Fall hatte ich nichts da und habe schnell in der Mikrowelle einen Tassenkuchen gebacken.

Den Boden mit dem Biscuit auslegen, darüber ca. 5 EL Müsli verteilen. Den doppelten Espresso mit einem EL Zucker süßen und das Müsli und den Boden damit tränken.

Drei EL Müsli im Mixer zerkleinern, dann den Quark hinzufügen und mit einem Schluss Milch glattrühren. Mit soviel Zucker süßen wie ihr mögt – bei mir ca. 3 EL – und mit der Milch die Festigkeit regulieren.

Über dem Boden verteilen und kräftig mit Kakao bestreuen – und dann ab in den Kühlschrank zum Durchziehen. Fertig! :)

Ich wünsche euch noch einen wunderschönen Sonntag, hoffentlich ist er schöner als meiner ;) Liege hier ohne Stimme mit chinesischem Essen im Bett und schaue die 3. Staffel von Friends in einem Stück. Die Superbox mit allen 10 Staffeln war die beste Investition der letzten Monate! :)

xxx
Lena

[Rezept] Spargel-Basilikum-Omelette

Ok, irgendwie wird das hier immer mehr zum Koch-Blog. Aber ganz ehrlich? Neben Uni und dergleichen ist das zur Zeit auch mein größtes Hobby. Ich habe vor ein paar Wochen begonnen, mich regelmäßig zu bewegen und wieder besser zu essen – und es ist einfach nur toll. Eigentlich wollte ich ja abnehmen, aber inzwischen ist mir das gar nicht mehr so wichtig. Wenn ich im Prozess ein paar Kilos verliere, toll. Aber mein Hauptziel ist inzwischen einfach nur noch, gesund zu leben – mein Körper dankt es mir. Ich merke wie ich jeden Morgen problemlos früh aufstehen und voller Energie in den Tag starten kann, wie meine Cellulite langsam verschwindet (yaaaaaaay!) und ich mich allgemein viel vitaler und kraftvoller fühle.
Es ist eine tolle Veränderung. Und da ich meinen Blog immer ein bisschen als Tagebuch gesehen, als Archiv von dem was mich gerade beschäftigt, wird es dementsprechend häufiger um Ernährung gehen. Ich hoffe ihr verzeiht mir – oder noch besser, es gefällt euch!

Die Spargelzeit hat ja schon eine Weile begonnen – ich habe bisher immer nur weißen Spargel gegessen und war zwar ein Fan vom Geschmack, weniger aber von der “holzigen” Konsistenz. Mir wurde auf Twitter dann einmal grüner Spargel empfohlen und es war eine Geschmacksrevolution :D Sooooo lecker! Ich habe ihn zu einem leckeren Omelett verarbeitet – seit wir auf unserem Balkon einen kleinen Kräutergarten angelegt haben macht das Kochen nochmal doppelt so viel Spaß!

Die Zubereitung ist denkbar einfach. Man braucht:
- ca. 400 Gramm grünen Spargel
- 1 Knoblauchzehe
- Chilipulver
- ca. 1 Bund Basilikum
- etwas Petersilie
- 3 Eier
- Salz und Pfeffer nach Geschmack

Zuerst wird der Spargel gewaschen, am unteren Drittel geschält (falls die Enden holzig sind) und in ca. 5 cm Stücke geschnitten. Öl in der Pfanne erhitzen, den Spargel darin ein paar Minuten anbraten, öfter mal rühren. Danach kommt die gepresste oder fein gehackte Knoblauchzehe mit in die Pfanne, ebenso Chilipulver nach Geschmack. Die Temperatur reduzieren damit der Knoblauch nicht anbrennt und noch etwas anbraten lassen. Während der Spargel brät kann man schon einmal das Basilikum und die Petersilie hacken und zusammen mit den Eiern, Salz und Pfeffer vermischen. Bei niedriger Temperatur dann die Eiermischung über den Spargel geben, Deckel drauf und ca. 5-10 Minuten stocken lassen. Zwischendrin mal an der Pfanne rütteln, damit nichts anbrennt.
Auf einen Teller stürzen (was bei mir nicht funktioniert hat :D), in Stücke schneiden und servieren.

Die oben genannte Portion hat mich und meinen Mitbewohner gut sattgemacht, hätte aber mit einer Bailage bestimmt auch für 3 gereicht :)

Was sind eure liebsten Spargelrezepte? Oder lässt euch die Spargelzeit ganz und gar kalt?

xxx Lena