Author: Lena Alt

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[Rezept] Frühstücks-Couscous

Couscous. Meine Entdeckung der letzten Woche. Warum hab ich da noch nie mit gekocht? Bisher dachte ich ehrlich gesagt immer, dass Couscous wie Amaranth und dergleichen ein Korn ist, aber ist es ja gar nicht :o Technisch gesehen ist es Pasta. Dementsprechend ist es leider auch nicht ganz so gesund wie es aussieht, aber dafür soooooo lecker!
Für Couscous spricht außerdem die einfache Zubereitung, man lässt es einfach in kochendem Wasser quellen. Perfekt also um es schnell vorzubereiten (und zum Beispiel in der Bento Box mitzunehmen) oder einfach als schnelles, leckeres Mittagessen. Ich habe es gestern mit Salz, Pfeffer, Zitrone, Knoblauch und Avokadostückchen vermischt. Perfekt!
Da das Ganze eine ziemlich sättigende Sache ist hatte ich noch einiges übrig (ungesalzen ;) ) und habe mir heute morgen daraus ein leckeres Frühstück gemacht.

Dazu habe ich einfach den schon gequollenen Couscous mit ca. 100 ml Sojamilch, einer ordentlichen Prise Zimt und 2 EL Kokosflocken vermischt und für ca. 2 Minuten in der Mikrowelle erwärmt. Die Milch zieht schön in den Couscous ein und macht ein cremiges, leckeres Frühstück daraus.

Das war für mich schon süß genug, wer es süßer mag kann einfach ein Süßungsmittel seiner Wahl mit hineinmischen oder danach Porridge-mäßig braunen Zucker drüberstreuen.

Dauerhaft wird es wohl kein Frühstück für mich, da es im Vergleich zu meinem geliebten Porridge einfach zu wenige Ballaststoffe hat. Aber so als Resteverwertungsaktion oder ab und zu mal als Comfort Food ist es einfach saumäßig lecker :)

Was ist euer liebstes Frühstück?

xxx
Lena

[Rezept] Kürbis-Apfel-Wintersuppe

Guten Morgen Ladies!
Übermorgen beginnt wieder das Semester und damit der Ernst des Lebens.
Meine Pläne: diesmal bevorzugt durch KEINE Prüfung rasseln und bis zum Sommer eine Figur wie Blake Lively haben. Es muss ja nicht genau Blake Lively sein… aber so noch 5 kg runter wären schon nett.

Das ganze führt mich wieder zu einer Leidenschaft von mir: Suppen! Ich finde sie einfach perfekt als schnelles, leichtes Mittagessen. Mithilfe von leeren Eispackungen und dergleichen kann man sie super portionsweise einfrieren und sie schmecken aufgewärmt genauso gut bzw. noch ein bisschen besser als frisch. Das macht sie zur perfekten Unimahlzeit, man kann sie vormachen wenn man mal Zeit hat und hat dann auch in der größten Eile noch eine selbstgemachte, gesunde Mahlzeit.

Heute zeige ich euch also einen meiner All-Time-Favourites, Kürbissuppe, mit etwas mehr Pfiff. Durch das Hinzufügen von Äpfeln und das Rösten im Backofen bekommt man ein richtig tolles kräftiges Aroma, fast schon winterlich. Perfekt für kalte, regnerische Tage oder Momente, in denen man einfach ein bisschen Comfort Food braucht.

Ihr braucht:
- einen Winterkürbis (habe hier einen Butternusskürbis verwendet)
- einen großen oder zwei kleine Äpfel
- 2 mittelgroße Zwiebeln
- 4 Knoblauchzehen
- 1 TL geriebenen Ingwer
- 3 Tassen Gemüsebrühe

Alle Zutaten außer die Gemüsebrühe schön kleinschneiden und auf einem mit Papier ausgelegten Backblech verteilen. (In diesem Bild ist kein Ingwer und kein Knoblauch zu sehen. Da meine Mama beides nicht zuhause hatte, bin ich hier auf Knoblauchsalz ausgewichen. Ihr solltet aber falls möglich doch die frischen Zutaten nehmen :) )

 Ein kleines bissche Olivenöl darüber geben und schön mit dem Gemüse vermischen.

In den vorgeheizten Backofen bei ca. 200°C und ca. 20-40 min backen, bis das Gemüse (vor allem der Kürbis) an den Rändern schon ein bisschen braun wird.

Das Ganze in einen Topf füllen, mit den 3 Tassen Gemüsebrühe aufgießen und mit dem Handmixer pürieren. Dann mit mehr Gemüsebrühe bis zur gewünschten Konsistenz verdünnen und mit Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen… fertig! :)

xxx
Lena

[Rezept] Zuckerschoten-Karotten-Reisnudeln-Asia-Irgendwas-Pfanne :D

Bei meinem letzten Besuch im Asia-Shop meines Vertrauens entdeckte ich etwas, mit dem ich noch nie zuvor gekocht hatte: Zuckerschoten! Diesen Zustand belasse ich ungerne so. Exotische Gemüsesorten wirken auf mich einfach eine unglaubliche Anziehungskraft aus, ich muss sie zumindest einmal probiert haben, damit ich sicher gehen kann, dass ich nichts verpasst habe :D Auf diese Weise habe ich schon mehrere meiner Lieblingsgemüse gefunden, z.B. Eddos, Süßkartoffeln oder Butternusskürbis.

Mit eben jenen Zuckerschoten, Bambussprossen und Reisnudeln bereitete ich noch am gleichen Tag ein Pad Thai zu, was wegen verschiedener Unachtsamkeiten ein bisschen in die Hose ging. Deswegen dokumentiere ich hier meine Resteverwertungs-Aktion, die deutlich besser gelang. Ich hoffe, es gefällt euch!

Was ihr braucht:

- Knoblauch (hier gehackt, ich empfehle euch aber generell unbedingt ihn durch die Knoblauchpresse zu jagen. Meine habe ich bedauernswerterweise bei einem Freund liegen lassen. Klingt blöd, ist aber so. Andere Leute lassen Geldbeutel oder BHs liegen, ich halt meine Knoblauchpresse… was solls.)
- Frühlingszwiebeln oder irgendeine andere Art von Zwiebel… (darf auch gerne bissl mehr sein, das war alles was ich zu Hause hatte.)

 – Zuckerschoten (ich verwendete etwas mehr als eine Hand voll)
- Karotten (oder irgendein anderes Gemüse, am besten in Streifen geraspelt)
- 1/2 Tasse Kokosmilch (ich verwende statt frischer meistens Kokosnussmilch-Pulver und stelle damit eine “light”-Version her)
- 1/2 Gemüsebrühe
- Curry, Salz, Pfeffer, Chili (+ welche asiatischen Gewürze ihr sonst so mögt)
- Reisnudeln

Los gehts!

In einer großen Pfanne in etwas Öl den Knoblauch und die Zwiebeln anbraten – ich verwende Erdnussöl für noch mehr Asia-Geschmack.

Anschließend Zuckerschoten und Karotten zugeben, nach kurzem Anbraten mit der Kokosmilch und der Brühe ablöschen. Auf mittlere Temperatur runterdrehen und eine ganze Weile köcheln lassen – ca 10 min. Die Zuckerschoten brauchen etwas Zeit, bis sie gar sind. Wenn die Flüssigkeit zu schnell verdampft, etwas Wasser oder Brühe nachgießen.

In der Zwischenzeit Wasser im Wasserkocher zum Kochen bringen und die Reisnudeln in einer Schüssel damit übergießen. Etwa 5 Minuten zugedeckt ziehen lassen, bis sie zwar weich sind, aber im Kern noch etwas Biss haben. Sie garen in der Pfanne noch ein bisschen nach und werden sonst matschig.

Dem Zuckerschoten-Karotten-Mix jetzt Curry nach Belieben (ich verwendete ca. 1 Tl, was sehr wenig war), Salz, Pfeffer und etwas Chili hinzufügen. Dann die Nudeln am besten mit einer Zange aus dem Wasserbad entnehmen und in die Pfanne heben. Mit dem Gemüse vermischen und erneut nachwürzen. Anbraten, bis die Nudeln noch etwas von der Kokos-Curry-Flüssigkeit aufgenommen haben.

Uuuuuuund fertig! Stilecht in kleinen Schüsselchen servieren und mit Stäbchen essen. Wenn ihr anderes Gemüse als Zuckerschoten verwendet und alles schön raspelt, spart ihr euch die lange Garzeit. Alternativ könnt ihr die Zuckerschoten vorher kurz blanchieren (aber dafür bin ich zu faul, dann müsste ich ja auch noch einen Topf spülen :x)

hugs and kisses
Lena

[Rezept] Yummy yummy Pilzpasta!

Guten Abend Ladies!
Heute habe ich die Fotos vom Fotografen bekommen, die ich als Bewerbungsfotos für Messehostessenjobs habe machen lassen. Abgesehen von meiner allgemeinen Unfotogenität hat mich vor allem eine Tatsache geschockt… man, sehen meine Oberschenkel dick aus! Ich dachte bis jetzt eigentlich ich wäre auf eine sexy Art und Weis kurvig, aber ne… da muss wieder einiges runter.

Passend dazu gibts heute ein Rezept von meiner Lieblingsköchin Bethenny Frankel, die auch fabulöse Abnehmbücher schreibt :) Ihr Buch Naturally Thin ist eine tolle Absage an Diäten und eine Anleitung, einfach jeden Tag gesünder und besser zu essen.

What u need:

- ca. 1 Packung Champignons
- eine große Schalotte
- 500 g Vollkornnudeln
- Sahne und Milch
- Suppengewürz, Salz, Sahne
- Butter
- Trüffel-Öl, falls vorhanden

 Schalotte schön kleinschneiden.

Eine Tasse Gemüsebrühe anrühren, eine 1/2 Tasse aus Sahne und Wasser anmischen. (Ja, ich besitze nur hässliche Tassen :D)

 Nudeln kochen bis sie essfertig sind. (Vollkornnudeln garen in der Pfanne nicht wirklich nach, also nicht schon al dente rausnehmen, sonst sind sie am Ende noch nicht fertig.)

 Schalotten in ein bisschen Öl in einer groooooßen Pfanne anbraten, Pilze dazu.

 Nudeln dazu, die beiden Tassen mit Brühe und dem Sahne-Milch-Gemisch auch.

Weitergaren bis die Nudeln die Flüssigkeit auch noch aufgenommen haben, dann einen EL Butter und 2 El Trüffel-Öl dazugeben. Das macht nochmal einen riiichtig leckeren Pilz-Geschmack.

 Ab auf den Teller damit! :)

Für die perfekte Pilz-Dekadenz noch ein bisschen Parmesan drüber <3

Man braucht von diesem Gericht nur eine ganz kleine Portion, um satt zu werden – Vollkornnudeln sind es einfach! Dafür ist aber jeder Bissen auch wirklich ein Genuss. Ich habe mich inzwischen fast vollkommen auf Vollkornprodukte umgestellt – man isst kleinere Portionen und fühlt sich dann auch wirklich gesättigt.

Ts… jetzt hab ich schon wieder Appetit. Aber heute gibts nichts mehr, bin schon supervoll :3

  Kochen 2.0 – Rezepte auf dem Pad nachschauen :)

Ich wünsche euch noch eine gute Nacht!
küsschen
Lena