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Weihnachtsmenü – Suppe: Süßkartoffel-Suppe mit Apfel

Weihnachtsmenü – Suppe: Süßkartoffel-Suppe mit Apfel

Auf die Frage nach dem perfekten Essen im Winter gibt es eigentlich nur eine Antwort: SUPPE! Suppe ist lecker, wärmt von innen, man hat immer irgendwas da, aus dem man Suppe machen kann und meistens ist das Ganze dann auch noch gesund. Geborgenheit in flüssiger Form quasi. Deswegen darf eine leckere Winter-Suppe in unserem Weihnachtsmenü natürlich nicht fehlen!


Süßkartoffel und Apfel bekommen durch die Zubereitung im Ofen ein grandioses Röstaroma und geben der Suppe einen herzhaften, leicht süßlichen Geschmack.

 2-3 große Süßkartoffeln
1-2 Äpfel (am besten saure Sorten wie z.B. Boskoop)
2 Zwiebeln
ca. 4 cm von einer Ingwerknolle
1 Zehe Knoblauch

3 EL Öl
1 EL gekörnte Brühe
Salz und Pfeffer
wer mag: ein bisschen Chilipulver

 

Süßkartoffeln und Zwiebeln werden geschält und in grobe Stücke zerteilt. Die Äpfel werden vom Kernhaus befreit und ebenfalls in Stücke geschnitten. Ingwer und Knoblauchzehe ebenso von der Schale befreien und halbieren.

Alles in ein fest verschließbares Gefäß oder einen Gefrierbeutel geben, das Öl hinzufügen und gut schütteln! So verteilt sich das Öl gut um das Gemüse und man braucht nicht so viel.

Die Zutaten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen und bei 180°C in den Ofen schieben. Wenn sich die Ecken der Süßkartoffel langsam bräunen und eine Gabel ohne großen Druck hindurchgleitet, sind sie fertig. Bei unserem Ofen (der älter ist als ich) dauerte das ca. 30 Minuten.

 Nun die gebackenen Zutaten in einen großen Topf geben, genug Wasser hinzufügen um sie knapp zu bedecken, die gekörnte Brühe dazu und mit einem Stabmixer fein pürieren.

Nun nur noch mit Salz, Pfeffer und ggf. ein bisschen Chili nach Belieben würzen und evtl. mit mehr Wasser bis zur gewünschten Konsistenz verdünnen.

Fertig!

Zur Deko einfach ein paar Tropfen Kürbiskernöl in die Suppe geben und mit einer Gabel coole Muster hineinmachen. Besonders fancy wird es mit selbstgemachten Knoblauchcroûtons! Dafür einfach Toastbrot toasten, in Würfel schneiden, und dann in Öl zuerst kleingehackten Knoblauch und anschließend die Brotwürfel anbraten.

Wir wünschen guten Appetit!

Erdnusscurry mit Kartoffeln, Paprika und Ananas

Erdnusscurry mit Kartoffeln, Paprika und Ananas

Dass ich Curry mag, ist ja inzwischen kein Geheimnis mehr. Wenn ich irgendein Gemüse übrig habe und sonst nichts damit anzufangen weiß – im Curry ist es prinzipiell gut aufgehoben.
Genauso funktioniert es andersherum: Wenn man mal wieder vergessen hat einzukaufen, kriegt man die Zutaten für ein Curry meistens trotzdem noch zusammen.

Genau aus einer solchen Situation ist auch das heutige Rezept entstanden. Wenn die Geschäfte schon geschlossen haben und der Inhalt des Kühlschranks sich auf Schnaps und eine traurige, einsame Paprika beschränkt, dann muss man eben kreativ werden!
Zwiebeln und Kartoffeln hat man ja in der Regel da und auch die obligatorische Dose Ananas sollte im gut sortierten Studentenhaushalt immer zu finden sein. Und selbst wenn nicht: Das grandiose an Curry ist ja schließlich die Vielseitigkeit – haut man eben was anderes in den Topf!

Deswegen sollten die Zutaten in dem Fall auch nur als Richtlinie verstanden werden. Ein bisschen mehr oder weniger oder einfach was anderes schadet dem Gericht überhaupt nicht!

(für 2 Personen)
- 1 kleine Zwiebel
- 1 Zehe Knoblauch
- 4 große Kartoffeln
- 2 Karotten
- 1 Paprika
- 1/2 Dose Ananas (Ringe, die schmecken viiiel besser als die Stückchen!) (am besten wäre natürlich frisch, aber wer hat die schon zuhause rumliegen…)
- 2 EL Öl
- Gemüsebrühe
- 2 EL Erdnussbutter
- 2 TL Currypulver
- Salz und Pfeffer
- Chilipulver nach Geschmack
- Zucker nach Geschmack

 

Die Zwiebel schälen und klein würfeln, den Knoblauch fein hacken oder durch die Knoblauchpresse jagen. Kartoffeln und Paprika in ca. 2 cm große Würfel schneiden. Möhrchen in dünne Scheiben schneiden

Das Öl in einem großen Topf erhitzen. Knoblauch und Zwiebeln anbraten und das Currypulver gleich darüber geben, um es ein bisschen “anzurösten”. Kartoffeln, Möhren und Paprika dazugeben, kurz anbraten und dann mit der Gemüsebrühe ablöschen, bis das Gemüse grob bedeckt ist. (Ich gieße einfach immer Wasser dazu und rühre danach einen gehäuften TL gekörnte Brühe rein. So passiert es einem nicht so schnell, dass man sich beim Anrühren der Brühe verschätzt.)

Das Gemüse auf kleiner Hitze köcheln lassen. 2 EL Erdnussbutter hinzugeben und auflösen lassen.

Die Ananas abtropfen lassen, Saft erstmal aufheben und die Ringe in Stückchen schneiden. Zum Curry hinzugeben und weiterköcheln lassen (ca. 10 Minuten), bis die Kartoffelstückchen weich sind. Am besten lässt sich das mit einer Gabel testen: Gleitet sie ohne großen Druck hindurch, sind sie perfekt.

 Zum Schluss noch mit Salz und Pfeffer würzen und dann abschmecken.
Schmeckt das Curry noch zu fad, einfach noch ein bisschen Curry- oder Chilipulver dazugeben. Ist es dagegen zu scharf, könnt ihr durch einen Teelöffel Zucker oder durch Hinzugabe von Ananassaft den Geschmack abmildern. Ist euch die Hand beim Chili ein bisschen zu sehr ausgerutscht, könnt ihr auch noch 1-2 EL Creme Fraiche hineingeben.

Guten Appetit! :)
Dark Chocolate Macadamia Cookies (Subway Cookies Dupe)

Dark Chocolate Macadamia Cookies (Subway Cookies Dupe)

Schon seit einiger Zeit verfolge ich den Plan, ein paar Cookies zu backen, die genauso schmecken wie die von Subway. Außen knusprig, innen weich. Abgesehen davon, dass die einfach zum Sterben lecker sind, haben sie auch einen sentimentalen Wert für mich: Meine beste Freundin aus Schulzeiten und ich haben uns sehr oft zusammen das "3 Cookies für 2 Euro"-Angebot geteilt <3
Natürlich schmecken diese hier immernoch nicht 1:1 wie die von Subway, aber ich sage: close enough! Die Rezeptsuche hat damit offiziell ein Ende und ich werde ab jetzt immer diese hier backen, wenn ich Lust auf Subway-Cookies habe.

 

Hier also das Rezept:
280g Mehl
250g Butter
130g braunen Zucker
100g Zucker
2 Eier
1 TL Natron
1 Päckchen Vanillezucker
200g Schokolade (ich hatte halbe-halbe Vollmilch und Zartbitter)
125g gesalzene Macadamianüsse

Die Butter mit den beiden Zuckern schaumig schlagen. Dann Eier und Vanillezucker dazugeben und wieder cremig rühren. Das Mehl mit dem Natron vermischen und auch unter den Teig geben. Die Schokolade und die Macadamianüsse (in Stücke gehackt) dazugeben.
Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech dann in großem Abstand ca. einen 3/4 Esslöffel Teig geben. Die Cookies verlaufen beim Backen von selbst, also nicht plattdrücken, sondern einfach einen kleinen Teigberg stehen lassen. Maximal 9 Cookies auf ein Blech, sonst laufen sie ineinander.
Ich habe die Cookies bei 190°C Ober-Unterhitze gebacken und 8-9 Minuten drin gelassen (mein Ofen ist aber sehr alt, also einfach ein bisschen aufpassen mit der Temperatur). Dann rausnehmen und mit einem Pfannenwender (die Cookies sind noch sehr instabil) auf eine gerade Oberfläche zum Auskühlen geben. Sie härten dann außen aus und bleiben innen schön weich :3

Das oben genannte Rezept hat bei mir für 33 Cookies gereicht. Ich habe es von einer der lieben Damen aus dem "Alles Hausgemacht" Forum.

Nachgekocht.

Langsam wissen wirs alle: Ich koche gerne. Die große Fülle von Kochblogs und Rezeptseiten ist mir dabei stets eine große Inspiration und am liebsten würde ich euch gern jedes Rezept hier posten – aber manche Rezepte koche ich wirklich haargenau und ohne jede Änderung nach. Ich würde mich unwohl fühlen, sie einfach hier zu präsentieren und den Erfindern ihre wohlverdienten Klicks wegzunehmen. Also werde ich hier in unregelmäßigen Abständen die Rezepte vorstellen, die ich so nachkoche.

Also… Ehre wem Ehre gebührt! Bilder sind von mir, Rezepte sind jeweils drunter verlinkt. Los gehts:

Magerquark-Pizzateig von chefkoch.de

 Süßkartoffel-Curry von chefkoch.de
 Süßkartoffel-Gnocchi mit Mango-Kokos-Sauce von Ninas kleiner Food Blog
Sushi von eatsmarter.de
 gebackene Auberginenscheiben von Harrcore
Grüner Spargel mit Rindersteak von eatsmarter.de

Was sind eure liebsten Rezeptseiten? Ich lasse mich immer gerne inspirieren :)

xxx
Lena

Fake-Tiramisu mit mymuesli: Kaffeedessert extrem!

Fake-Tiramisu mit mymuesli: Kaffeedessert extrem!

Ich mag mymuesli. Sie machen mir leckeres Müsli – mit Gojibeeren, die gut schmecken! Und sie machen Espresso-Müsli, das beste Katerfrühstück ever! Ein bisschen Lokalpatriotismus ist natürlich auch dabei, das Unternehmen stammt aus Passau, wo ich ja gerade studiere. Aber trotzdem, gutes Bio-Müsli, das ich immer wieder gerne nachkaufe.

Gestern war es mal wieder so weit – mein süßer Zahn hat zugeschlagen. Ich wollte Tiramisu. Oder zumindest das, was ich manchmal scherzhaft “Fake-Tiramisu” nenne. Denn das richtige Tiramisu mit Mascarpone und Biscuitboden ist mir persönlich viel zu fettig und süß. Ich mache das ganze lieber selber – in diesem Fall mit Müsli, was dem Dessert eine spannende Textur und zusätzliche Geschmacksnote verleiht.

Let’s get started!

Ihr braucht:
– mymuesli Espresso-Müsli, ca. 8 EL
– ca. 350 g Magerquark
– 1 EL 20%-Fett-Quark
– doppelten Espresso
– brauner Zucker oder euer liebstes Süßungsmittel

Dann braucht ihr noch irgendwas teigiges für den Boden, z.B. die klassischen Biscuitstäbchen. Es gehen aber auch Kekse und Kuchen (benutze ich oft als Tiramisu-Boden, wenn er schon etwas trocken geworden ist). In dem Fall hatte ich nichts da und habe schnell in der Mikrowelle einen Tassenkuchen gebacken.

Den Boden mit dem Biscuit auslegen, darüber ca. 5 EL Müsli verteilen. Den doppelten Espresso mit einem EL Zucker süßen und das Müsli und den Boden damit tränken.

Drei EL Müsli im Mixer zerkleinern, dann den Quark hinzufügen und mit einem Schluss Milch glattrühren. Mit soviel Zucker süßen wie ihr mögt – bei mir ca. 3 EL – und mit der Milch die Festigkeit regulieren.

Über dem Boden verteilen und kräftig mit Kakao bestreuen – und dann ab in den Kühlschrank zum Durchziehen. Fertig! :)

Ich wünsche euch noch einen wunderschönen Sonntag, hoffentlich ist er schöner als meiner ;) Liege hier ohne Stimme mit chinesischem Essen im Bett und schaue die 3. Staffel von Friends in einem Stück. Die Superbox mit allen 10 Staffeln war die beste Investition der letzten Monate! :)

xxx
Lena

[Rezept] Spargel-Basilikum-Omelette

Ok, irgendwie wird das hier immer mehr zum Koch-Blog. Aber ganz ehrlich? Neben Uni und dergleichen ist das zur Zeit auch mein größtes Hobby. Ich habe vor ein paar Wochen begonnen, mich regelmäßig zu bewegen und wieder besser zu essen – und es ist einfach nur toll. Eigentlich wollte ich ja abnehmen, aber inzwischen ist mir das gar nicht mehr so wichtig. Wenn ich im Prozess ein paar Kilos verliere, toll. Aber mein Hauptziel ist inzwischen einfach nur noch, gesund zu leben – mein Körper dankt es mir. Ich merke wie ich jeden Morgen problemlos früh aufstehen und voller Energie in den Tag starten kann, wie meine Cellulite langsam verschwindet (yaaaaaaay!) und ich mich allgemein viel vitaler und kraftvoller fühle.
Es ist eine tolle Veränderung. Und da ich meinen Blog immer ein bisschen als Tagebuch gesehen, als Archiv von dem was mich gerade beschäftigt, wird es dementsprechend häufiger um Ernährung gehen. Ich hoffe ihr verzeiht mir – oder noch besser, es gefällt euch!

Die Spargelzeit hat ja schon eine Weile begonnen – ich habe bisher immer nur weißen Spargel gegessen und war zwar ein Fan vom Geschmack, weniger aber von der “holzigen” Konsistenz. Mir wurde auf Twitter dann einmal grüner Spargel empfohlen und es war eine Geschmacksrevolution :D Sooooo lecker! Ich habe ihn zu einem leckeren Omelett verarbeitet – seit wir auf unserem Balkon einen kleinen Kräutergarten angelegt haben macht das Kochen nochmal doppelt so viel Spaß!

Die Zubereitung ist denkbar einfach. Man braucht:
- ca. 400 Gramm grünen Spargel
- 1 Knoblauchzehe
- Chilipulver
- ca. 1 Bund Basilikum
- etwas Petersilie
- 3 Eier
- Salz und Pfeffer nach Geschmack

Zuerst wird der Spargel gewaschen, am unteren Drittel geschält (falls die Enden holzig sind) und in ca. 5 cm Stücke geschnitten. Öl in der Pfanne erhitzen, den Spargel darin ein paar Minuten anbraten, öfter mal rühren. Danach kommt die gepresste oder fein gehackte Knoblauchzehe mit in die Pfanne, ebenso Chilipulver nach Geschmack. Die Temperatur reduzieren damit der Knoblauch nicht anbrennt und noch etwas anbraten lassen. Während der Spargel brät kann man schon einmal das Basilikum und die Petersilie hacken und zusammen mit den Eiern, Salz und Pfeffer vermischen. Bei niedriger Temperatur dann die Eiermischung über den Spargel geben, Deckel drauf und ca. 5-10 Minuten stocken lassen. Zwischendrin mal an der Pfanne rütteln, damit nichts anbrennt.
Auf einen Teller stürzen (was bei mir nicht funktioniert hat :D), in Stücke schneiden und servieren.

Die oben genannte Portion hat mich und meinen Mitbewohner gut sattgemacht, hätte aber mit einer Bailage bestimmt auch für 3 gereicht :)

Was sind eure liebsten Spargelrezepte? Oder lässt euch die Spargelzeit ganz und gar kalt?

xxx Lena

[Rezept] Frühstücks-Couscous

Couscous. Meine Entdeckung der letzten Woche. Warum hab ich da noch nie mit gekocht? Bisher dachte ich ehrlich gesagt immer, dass Couscous wie Amaranth und dergleichen ein Korn ist, aber ist es ja gar nicht :o Technisch gesehen ist es Pasta. Dementsprechend ist es leider auch nicht ganz so gesund wie es aussieht, aber dafür soooooo lecker!
Für Couscous spricht außerdem die einfache Zubereitung, man lässt es einfach in kochendem Wasser quellen. Perfekt also um es schnell vorzubereiten (und zum Beispiel in der Bento Box mitzunehmen) oder einfach als schnelles, leckeres Mittagessen. Ich habe es gestern mit Salz, Pfeffer, Zitrone, Knoblauch und Avokadostückchen vermischt. Perfekt!
Da das Ganze eine ziemlich sättigende Sache ist hatte ich noch einiges übrig (ungesalzen ;) ) und habe mir heute morgen daraus ein leckeres Frühstück gemacht.

Dazu habe ich einfach den schon gequollenen Couscous mit ca. 100 ml Sojamilch, einer ordentlichen Prise Zimt und 2 EL Kokosflocken vermischt und für ca. 2 Minuten in der Mikrowelle erwärmt. Die Milch zieht schön in den Couscous ein und macht ein cremiges, leckeres Frühstück daraus.

Das war für mich schon süß genug, wer es süßer mag kann einfach ein Süßungsmittel seiner Wahl mit hineinmischen oder danach Porridge-mäßig braunen Zucker drüberstreuen.

Dauerhaft wird es wohl kein Frühstück für mich, da es im Vergleich zu meinem geliebten Porridge einfach zu wenige Ballaststoffe hat. Aber so als Resteverwertungsaktion oder ab und zu mal als Comfort Food ist es einfach saumäßig lecker :)

Was ist euer liebstes Frühstück?

xxx
Lena

[Rezept] Kürbis-Apfel-Wintersuppe

Guten Morgen Ladies!
Übermorgen beginnt wieder das Semester und damit der Ernst des Lebens.
Meine Pläne: diesmal bevorzugt durch KEINE Prüfung rasseln und bis zum Sommer eine Figur wie Blake Lively haben. Es muss ja nicht genau Blake Lively sein… aber so noch 5 kg runter wären schon nett.

Das ganze führt mich wieder zu einer Leidenschaft von mir: Suppen! Ich finde sie einfach perfekt als schnelles, leichtes Mittagessen. Mithilfe von leeren Eispackungen und dergleichen kann man sie super portionsweise einfrieren und sie schmecken aufgewärmt genauso gut bzw. noch ein bisschen besser als frisch. Das macht sie zur perfekten Unimahlzeit, man kann sie vormachen wenn man mal Zeit hat und hat dann auch in der größten Eile noch eine selbstgemachte, gesunde Mahlzeit.

Heute zeige ich euch also einen meiner All-Time-Favourites, Kürbissuppe, mit etwas mehr Pfiff. Durch das Hinzufügen von Äpfeln und das Rösten im Backofen bekommt man ein richtig tolles kräftiges Aroma, fast schon winterlich. Perfekt für kalte, regnerische Tage oder Momente, in denen man einfach ein bisschen Comfort Food braucht.

Ihr braucht:
- einen Winterkürbis (habe hier einen Butternusskürbis verwendet)
- einen großen oder zwei kleine Äpfel
- 2 mittelgroße Zwiebeln
- 4 Knoblauchzehen
- 1 TL geriebenen Ingwer
- 3 Tassen Gemüsebrühe

Alle Zutaten außer die Gemüsebrühe schön kleinschneiden und auf einem mit Papier ausgelegten Backblech verteilen. (In diesem Bild ist kein Ingwer und kein Knoblauch zu sehen. Da meine Mama beides nicht zuhause hatte, bin ich hier auf Knoblauchsalz ausgewichen. Ihr solltet aber falls möglich doch die frischen Zutaten nehmen :) )

 Ein kleines bissche Olivenöl darüber geben und schön mit dem Gemüse vermischen.

In den vorgeheizten Backofen bei ca. 200°C und ca. 20-40 min backen, bis das Gemüse (vor allem der Kürbis) an den Rändern schon ein bisschen braun wird.

Das Ganze in einen Topf füllen, mit den 3 Tassen Gemüsebrühe aufgießen und mit dem Handmixer pürieren. Dann mit mehr Gemüsebrühe bis zur gewünschten Konsistenz verdünnen und mit Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen… fertig! :)

xxx
Lena

[Rezept] Zuckerschoten-Karotten-Reisnudeln-Asia-Irgendwas-Pfanne :D

Bei meinem letzten Besuch im Asia-Shop meines Vertrauens entdeckte ich etwas, mit dem ich noch nie zuvor gekocht hatte: Zuckerschoten! Diesen Zustand belasse ich ungerne so. Exotische Gemüsesorten wirken auf mich einfach eine unglaubliche Anziehungskraft aus, ich muss sie zumindest einmal probiert haben, damit ich sicher gehen kann, dass ich nichts verpasst habe :D Auf diese Weise habe ich schon mehrere meiner Lieblingsgemüse gefunden, z.B. Eddos, Süßkartoffeln oder Butternusskürbis.

Mit eben jenen Zuckerschoten, Bambussprossen und Reisnudeln bereitete ich noch am gleichen Tag ein Pad Thai zu, was wegen verschiedener Unachtsamkeiten ein bisschen in die Hose ging. Deswegen dokumentiere ich hier meine Resteverwertungs-Aktion, die deutlich besser gelang. Ich hoffe, es gefällt euch!

Was ihr braucht:

- Knoblauch (hier gehackt, ich empfehle euch aber generell unbedingt ihn durch die Knoblauchpresse zu jagen. Meine habe ich bedauernswerterweise bei einem Freund liegen lassen. Klingt blöd, ist aber so. Andere Leute lassen Geldbeutel oder BHs liegen, ich halt meine Knoblauchpresse… was solls.)
- Frühlingszwiebeln oder irgendeine andere Art von Zwiebel… (darf auch gerne bissl mehr sein, das war alles was ich zu Hause hatte.)

 – Zuckerschoten (ich verwendete etwas mehr als eine Hand voll)
- Karotten (oder irgendein anderes Gemüse, am besten in Streifen geraspelt)
- 1/2 Tasse Kokosmilch (ich verwende statt frischer meistens Kokosnussmilch-Pulver und stelle damit eine “light”-Version her)
- 1/2 Gemüsebrühe
- Curry, Salz, Pfeffer, Chili (+ welche asiatischen Gewürze ihr sonst so mögt)
- Reisnudeln

Los gehts!

In einer großen Pfanne in etwas Öl den Knoblauch und die Zwiebeln anbraten – ich verwende Erdnussöl für noch mehr Asia-Geschmack.

Anschließend Zuckerschoten und Karotten zugeben, nach kurzem Anbraten mit der Kokosmilch und der Brühe ablöschen. Auf mittlere Temperatur runterdrehen und eine ganze Weile köcheln lassen – ca 10 min. Die Zuckerschoten brauchen etwas Zeit, bis sie gar sind. Wenn die Flüssigkeit zu schnell verdampft, etwas Wasser oder Brühe nachgießen.

In der Zwischenzeit Wasser im Wasserkocher zum Kochen bringen und die Reisnudeln in einer Schüssel damit übergießen. Etwa 5 Minuten zugedeckt ziehen lassen, bis sie zwar weich sind, aber im Kern noch etwas Biss haben. Sie garen in der Pfanne noch ein bisschen nach und werden sonst matschig.

Dem Zuckerschoten-Karotten-Mix jetzt Curry nach Belieben (ich verwendete ca. 1 Tl, was sehr wenig war), Salz, Pfeffer und etwas Chili hinzufügen. Dann die Nudeln am besten mit einer Zange aus dem Wasserbad entnehmen und in die Pfanne heben. Mit dem Gemüse vermischen und erneut nachwürzen. Anbraten, bis die Nudeln noch etwas von der Kokos-Curry-Flüssigkeit aufgenommen haben.

Uuuuuuund fertig! Stilecht in kleinen Schüsselchen servieren und mit Stäbchen essen. Wenn ihr anderes Gemüse als Zuckerschoten verwendet und alles schön raspelt, spart ihr euch die lange Garzeit. Alternativ könnt ihr die Zuckerschoten vorher kurz blanchieren (aber dafür bin ich zu faul, dann müsste ich ja auch noch einen Topf spülen :x)

hugs and kisses
Lena

[Rezept] Yummy yummy Pilzpasta!

Guten Abend Ladies!
Heute habe ich die Fotos vom Fotografen bekommen, die ich als Bewerbungsfotos für Messehostessenjobs habe machen lassen. Abgesehen von meiner allgemeinen Unfotogenität hat mich vor allem eine Tatsache geschockt… man, sehen meine Oberschenkel dick aus! Ich dachte bis jetzt eigentlich ich wäre auf eine sexy Art und Weis kurvig, aber ne… da muss wieder einiges runter.

Passend dazu gibts heute ein Rezept von meiner Lieblingsköchin Bethenny Frankel, die auch fabulöse Abnehmbücher schreibt :) Ihr Buch Naturally Thin ist eine tolle Absage an Diäten und eine Anleitung, einfach jeden Tag gesünder und besser zu essen.

What u need:

- ca. 1 Packung Champignons
- eine große Schalotte
- 500 g Vollkornnudeln
- Sahne und Milch
- Suppengewürz, Salz, Sahne
- Butter
- Trüffel-Öl, falls vorhanden

 Schalotte schön kleinschneiden.

Eine Tasse Gemüsebrühe anrühren, eine 1/2 Tasse aus Sahne und Wasser anmischen. (Ja, ich besitze nur hässliche Tassen :D)

 Nudeln kochen bis sie essfertig sind. (Vollkornnudeln garen in der Pfanne nicht wirklich nach, also nicht schon al dente rausnehmen, sonst sind sie am Ende noch nicht fertig.)

 Schalotten in ein bisschen Öl in einer groooooßen Pfanne anbraten, Pilze dazu.

 Nudeln dazu, die beiden Tassen mit Brühe und dem Sahne-Milch-Gemisch auch.

Weitergaren bis die Nudeln die Flüssigkeit auch noch aufgenommen haben, dann einen EL Butter und 2 El Trüffel-Öl dazugeben. Das macht nochmal einen riiichtig leckeren Pilz-Geschmack.

 Ab auf den Teller damit! :)

Für die perfekte Pilz-Dekadenz noch ein bisschen Parmesan drüber <3

Man braucht von diesem Gericht nur eine ganz kleine Portion, um satt zu werden – Vollkornnudeln sind es einfach! Dafür ist aber jeder Bissen auch wirklich ein Genuss. Ich habe mich inzwischen fast vollkommen auf Vollkornprodukte umgestellt – man isst kleinere Portionen und fühlt sich dann auch wirklich gesättigt.

Ts… jetzt hab ich schon wieder Appetit. Aber heute gibts nichts mehr, bin schon supervoll :3

  Kochen 2.0 – Rezepte auf dem Pad nachschauen :)

Ich wünsche euch noch eine gute Nacht!
küsschen
Lena